Infanterie – Regiment 12
| 01.01.1921 |
die Reichswehr war fertig formiert; das 12. Infanterie-Regiment stand wie vorgesehen in seinen fünf Standorten I. Bataillon 1. und 4. (MG) Kompanie, Bataillonsstab in Dessau I. Bataillon 2. Und 3. Kompanie in Zerbst II. Bataillon 5., 6., 7., und 8. (MG) Kompanie, Bataillonsstab in Quedlinburg III. Bataillon 9., 10., 11. Und 12. (MG) Kompanie, Bataillonsstab in Magdeburg Ausbildungs-Bataillon, Minenwerfer-Kompanie und Regimentsstab in Halberstadt Oberst Jürgen Siehr wird zum ersten Regimentskommandanten ernannt. |
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| 18.06.1922 | Verlegung des II. Bataillon nach Oberglogau und Gleiwitz (bis Dez. 1922) | |||
| 01.11.1922 | Oberst Rudolf Schniewindt (Pour le Merite Träger) wird zum neuen Regimentskommandeur ernannt. | |||
| 01.02.1926 | Oberst Paul Oppermann (Träger des sächsischen Militär St. Heinrich Orden, Kommandeurkreuz) wird zum neuen Regimentskommandeur ernannt. | |||
| 01.04.1928 | Oberst Adolph von Brauchitsch wird neuer Regimentskommandeur | |||
| 01.02.1929 | Oberst Ivo von Trotha wird zum neuen Regimentskommandeur ernannt. | |||
| 01.02.1932 | Neuer Regimentskommandeur wird Oberst Erich Lüdke | |||
| 01.02.1934 | Oberst Albrecht Schubert wird neuer Regimentskommandeur | |||
| 01.04.1934 | Aufstellung eines neuen II: Bataillon in Halberstadt, der Rest des alten III. Bataillon in Magdeburg wird zum Stamm des neuen aufzustellenden Infanterie-Regiment 66 in Magdeburg abgegeben. | |||
| 05.04.1933 | Die 9. Kompanie wird nach Halberstadt verlegt. | |||
| 01.09.1934 | Umbenennung in „Regiment Halberstadt“ | |||
| 01.10.1934 |
Abgabe von Personal für die neu aufzustellenden Infanterie-Regimenter 49 in Neuhammer und 50 in Küstrin. Durch die Einführung der allgemeinen Wehrpflicht und Reaktivierung ehemaliger Kriegsoffiziere werden Personallücken geschlossen. |
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| 01.10.1935 |
Das I. Bataillon aus Dessau und Zerbst scheidet aus dem Regimentsverband aus und bildet den Stamm des Infanterie-Regiment 33. Blankenburg/Harz wird Standort des neu aufzustellenden I.Bataillon, die 5. Kompanie wird nach Magdeburg zum Infanterie-Regiment 66 verlegt, die 6.Kompanie zum I. Bataillon nach Blankenburg. Neues Personal stellte die Landespolizei Halle/Saale die der Wehrmacht unterstellt wird und das Infanterie-Lehrbataillon Döberitz. |
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| 01.11.1935 |
Nach Umbildung des Infanterie-Regiment 12, so die ab 01.10.1935 offizielle Bezeichnung, stand das Regiment in folgenden Standorten: I. Bataillon: 1., 2., 3., 4. (MG) Kompanie, Ergänzungs-Bataillon in Blankenburg II. Bataillon: 5., 6., 7., 8. (MG) Kompanie und Bataillonsstab in Quedlinburg III. Bataillon, Regiment-Stab, 13. (Minenwerfer) und 14. (Tak.) Kompanie in Halberstadt. |
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| 05.10.1936 | Oberst Hugo Ribstein wird zum neuen Regimentskommandeur ernannt. | |||
| 26.08.1939 | erster Mobilmachungstag, Das Regiment wird mit der Bahn in den Raum Oppeln verlegt. | |||
| 01.09.1939 | Beginn des Polenfeldzuges. | |||
| 19.10.1939 | Verlegung des Regimentes an die Westfront in den Raum Rheydt, Wickrath und Erkelenz. | |||
| 03.02.1940 |
Abgabe des II. Bataillon an die neu aufzustellenden Infanterie-Regimenter: II. Bataillon / Infanterie-Regiment 517 und II. Bataillon / Infanterie-Regiment 211 Für die Neuaufstellung des II. Bataillon wird personal vom I. und II. Bataillon abgegeben sowie Ersatztruppen aus der Heimat herangezogen. |
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| 10.05.1940 | Beginn des Westfeldzuges, Überschreitung der belgischen Grenze bei Waldfeucht und weiterer Vormarsch. | |||
| 21.05.1940 | Schwere Kämpfe beim Schelde-Übergang | |||
| 03.06.1940 | Die französische Grenze wird bei Armentiéres überschritten. | |||
| 25.06.1940 |
Waffenstillstand Das Regiment wird an der Kanalküste zum Küstenschutz eingeteilt. |
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| 10.09.1940 | Oberstleutnant Erich Hassenstein wird zum neuen Regimentskommandeur ernannt. | |||
| 11.09.1940 | Das Regiment wird nach Polen in den Raum Kunto verlegt. | |||
| 22.06.1941 | Beginn des Russlandfeldzuges, Überschreitung des Bug nördlich von Brest. | |||
| 28.06.1941 | Rozana wird erreicht. | |||
| 14.07.1941 | Die Beresina wird bei Rerewos überschritten. | |||
| 30.07.1941 | Schwere Kampfhandlungen bei Gomel. | |||
| 14.08.1941 | Oberstleutnant Hassenstein wird schwer verwundet, Major Krohn übernimmt das Regiment. | |||
| 11.10.1941 | Einsetzen der Schlammperiode und schwere Kämpfe um Belew. | |||
| 20.10.1941 | Oberstleutnant Krohn wird verwundet, Major Machts übernimmt das Regiment. | |||
| 01.11.1941 | Oberstleutnant Ernst Gonell wird mit der Führung des Regimentes beauftragt. | |||
| 15.12.1941 | Rückzug und Beginn der schweren Kämpfe um Kaluga, bei -35 Grad. | |||
| 31.12.1941 | Oberstleutnant Gonell wird verwundet. | |||
| 02.01.1942 | Major Dr. Albrecht Lanz (Ritterkreuz 04.09.40) übernimmt das Regiment und wird am 04.01.42 so schwer verwundet, das er am 27.01.42 im Lazarett stirbt. Er war der Bruder des Generals der Gebirgstruppen Hubert Lanz. Major Dr. Lothar Ambrosius übernimmt das Regiment. | |||
| 20.01.1942 |
Oberst Hermann Flörke wird zum Regimentskommandeur ernannt. Rückzug und Verteidigung im Raum Juchnow. Schwere Kämpfe um Federowka, Dolgoje und Kawkas. |
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| 31.03.1942 | Aufgrund der schweren Verluste wird das II. Bataillon komplett aufgelöst, die Reste des Bataillons werden auf das I. und III. Bataillon aufgeteilt. | |||
| 10.07.1942 | Verlegung in den Raum Temkino. | |||
| 15.08.1942 | Schwere Kämpfe um Alferowo. | |||
| 30.08.1942 | Beginn der Stellungskämpfe an der Worja. | |||
| 01.10.1942 | Umbenennung in Grenadier-Regiment 12 | |||
| 10.01.193 | Regimentskommandeur wird Oberstleutnant Richard Schneider | |||
| 20.01.1943 | Verlegung in die Popolta-Stellung | |||
| 13.03.1943 | Beginn der Verteidigung von Kirow. | |||
| 13.06.1943 | Kirow wird geräumt, Verlegung in den Raum Kursk südl. Orel. | |||
| 05.07.1943 | Beginn der Schlacht bei Kursk. | |||
| 08.07.1943 | Oberstleutnant Schneider ist schwer erkrankt, Major Ernst König übernimmt die Führung des Regimentes. | |||
| 17.07.1943 | Beginn der schweren Kämpfe im Orel-Bogen. | |||
| 06.08.1943 | Unteroffizier Gerhard Bruchmann erhält das Ritterkreuz. | |||
| 07.08.1943 | Hauptmann der Reserve Martin Wandersleb erhält ebenfalls des Ritterkreuz und fällt am 28.08.1943 bei Sangaste. | |||
| 30.08.1943 | Rückzugskämpfe zur Dessna. | |||
| 16.09.1943 | Regimentsführer Major Ernst König erhält das Ritterkreuz. | |||
| 22.09.1943 | Rückzug auf die Pantherstellung bei Ssosh. | |||
| 28.09.1943 | Abwehrkämpfe an Ssosh und Dnjepr. | |||
| 15.11.1943 | schwere Kämpfe im Brückenkopf Retschiza – Gomel. | |||
| 20.11.1943 | Abwehrkämpfe bei Mormal zwischen Beresina und Dnjepr. | |||
| 03.01.1944 | Verlegung des Regimentes in den Raum Rogatschew. | |||
| 21.02.1944 | Oberstleutnant König verunglückt, Oberstleutnant Nowack übernimmt das Regiment | |||
| 20.03.1944 | Oberstl. Nowack wird schwer verwundet und übergibt das Regiment für einen Tag an Hauptmann Pohl. | |||
| 22.03.1944 |
Oberst Marx übernimmt das Regiment. Stellungskämpfe südlich Tschaussy. |
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| 01.04.1944 | Das Regiment wird von Major Lembke übernommen. | |||
| 01.05.1944 | Nach seiner Genesung übernimmt Oberstl. Ernst König wieder das Regiment. | |||
| 09.06.1944 | Oberfeldwebel Wilhelm Preußler erhält Postum das Ritterkreuz, er ist bereits am 09.04.1944 gefallen. | |||
| 22.06.1944 |
Beginn der großen sowjetischen offensive im Raum der Heeresgruppe Mitte. Verteidigung von Minsk und weiterer Rückzug unter hohen Verlusten bis nach Ostpreußen. |
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| 21.07.1944 |
Neuaufstellung des Regimentes im Raum Hildesheim, neue Bezeichnung: Volks-Grenadier-Regiment 12, Kommandeur ist Oberst E. König. |
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| 12.08.1944 | Verlegung nach Lettland – Einsatzraum Riga und Sangaste. | |||
| 21.09.1944 | Oberst Ernst König erhält das 598. Eichenlaub zum Ritterkreuz. | |||
| 22.09.1944 | Schwere Kämpfe um Walk. | |||
| 26.09.1944 | Verteidigung von Riga. | |||
| 17.10.1944 |
Oberstleutnant Otto Wolters übernimmt das Regiment. Beginn der Kurlandschlacht. |
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| 26.10.1944 | Major Albrecht Grote übernimmt nun das Regiment. | |||
| 29.10.1944 | 3 Tage später übernimmt Oberstleutnant Adolf Wolf das Regiment. | |||
| 26.11.1944 | Unteroffizier Fritz Gneitkow erhält das Ritterkreuz, er fällt am 12.12.1944 | |||
| 25.12.1944 | Oberstleutnant Wolf fällt in vorderster Stellung und Major Ernst-Albert Grote übernimmt das Regiment. | |||
| 18.01.1945 | Unteroffizier Alfred Lindner erhält das Ritterkreuz. | |||
| 19.01.1945 |
Nach drei Kurlandschlachten wir das Regiment nach Ostpreußen verlegt. Weitere Verlegung nach Thorn, dort eingekesselt und ausgebrochen. |
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| 05.03.1945 | Verlegung in den Raum Danzig, Verteidigung der Landzunge Hela. | |||
| 13.03.1945 | Oberstleutnant Ernst-Albert Grote erhält das Ritterkreuz. | |||
| 14.04.1945 | Hauptmann Walter Markworth erhält das Ritterkreuz | |||
| 08.05.1945 | Leutnant Paul Harttrumpf erhält ebenfalls noch das Ritterkreuz | |||
| 08.05.1945 | Kapitulation und Marsch in die sowjetische Gefangenschaft. | |||
„Vorwärts im Zwölfer Geist“